Wofür ich stehe

Da mir Menschen wichtig sind, möchte ich Politik mit „Herz und Hand“ machen und meine Worte durch Taten wie zum Beispiel ehrenamtliches Engagement begleiten. Politik muss auch durch Kontakte zu den Menschen wieder mehr bei den Menschen ankommen. Sie sind in der Regel kompetente Ansprechpartner, die sich mit den Gegebenheiten vor Ort am besten auskennen.

In meiner politischen Arbeit möchte ich die christlichen Werte bewahren und aus dieser Perspektive Entscheidungen fällen. Diese Werte, wie zum Beispiel Freiheit, Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit, Nächstenliebe, und die Bewahrung der Schöpfung vermitteln eine Ordnung, die die Solidarität unter den Menschen und unsere demokratische Regierung stärkt und stützt. Unser Grundgesetz beruft sich auf diese christliche Werteorientierung.

Alle Menschen haben darüber hinaus die Freiheit selbst zu wählen, wie sie leben wollen. Als Politikerin will ich darauf achten, diese Freiräume zu erhalten und auszuweiten und nicht zu beschneiden, soweit andere Personen dadurch nicht in ihren Rechten eingeschränkt werden. Alle Bürger unseres Landes sollen ungeachtet ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Hautfarbe usw. in Frieden mit- oder nebeneinander leben können.

Bürgerschaftliches, soziales Engagement für Menschen in besonderen Lebenslagen finde ich selbstverständlich. Deshalb unterstütze ich ehrenamtliches Engagement. In vielen Themenfeldern setze ich mich mit den Belangen der Bremer Bürger und Bürgerinnen auseinander. Besonders wichtig ist mir der soziale Bereich, in dem es um das Miteinander und das Wohl der Menschen geht. Mir ist es auch sehr wichtig Menschen aus anderen Kulturkreisen kennen zu lernen und sie in der Integration zu unterstützen.

Für eine gerechte Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft ist Bildung nötig. Im Kindergarten und in der Schule muss jedes Kind die Unterstützung bekommen, die es braucht, um seine Möglichkeiten voll ausschöpfen zu können. Doch was in Familien fehlt, kann nicht umfassend von Kindergärten und Schulen ersetzt werden. Der Wille von Eltern, ihre Kinder zu erziehen, sie zu lieben, ihnen Grenzen zu setzen und sie zu bilden, muss auch von der Politik gefördert, gefordert und unterstützt werden. Eltern brauchen dazu gesellschaftliche und finanzielle Anerkennung ihrer Erziehungsleistung und Zeit für ihre Kinder.

Auf der folgenden Internetseite finden Eltern viele hilfreiche Tipps, (was nicht heißt, dass ich jede dort getätigte oder von dort weiter verlinkte Aussage teile) : http://www.bambiona.de/thema/demokratischer-erziehungsstil

Familien mit Mutter, Vater und Kindern sind noch immer die Keimzellen unserer Gesellschaft. Die wichtigsten Grundlagen für die Entwicklung der Kinder können hier am optimalsten gelegt werden. Die Gründung von Familien muss daher auch politisch unterstützt werden.

Das Auseinandersetzen mit und das Diskutieren über ethische Fragen auf der Grundlage christlicher Werte, wie zum Beispiel die Sterbehilfe, halte ich für absolut notwendig. Auch wenn die großen Entscheidungen in diesen Bereichen nicht in Bremen getroffen werden, sollten die politischen Entscheidungsträger vor Ort sich mit solchen Fragen auseinander setzen und nach Antworten suchen.

Als Christen tragen wir Verantwortung für das, was auf der Welt und mit ihren Menschen geschieht. Christsein und Verantwortung in der Politik übernehmen schließen sich daher nicht aus. Christen sollten ihre vom Glauben und von christlichen Werten geprägten Überzeugungen weitergeben.

Ich bin zudem der Überzeugung, dass unser Volk durch die Anerkennung der christlichen Werte – zum Beispiel im Grundgesetz – gesegnet ist, auch wenn sich die einzelnen Menschen nicht zum christlichen Glauben bekennen.